Pfarrer Jan Nienkerke wird Pfarradministrator in Niederkrüchten, Oberkrüchten und Elmpt

Pfarrer  Jan Nienkerke (c) Apostolos Stilos
Pfarrer Jan Nienkerke
Datum:
Mi. 10. Jan. 2024
Von:
Jan Nienkerke, Pfarrer

 

Liebe Mitchristen in Niederkrüchten, Oberkrüchten und Elmpt,

 

mit der Pensionierung Ihrer Pfarrer Wolfram Weihrauch und Alexander Schweikert, denen wir für viele Jahre ihres seelsorglichen Wirkens in unseren Gemeinden dankbar sind, treten wir in eine Übergangsphase ein, in der die Zeichen auf Veränderung stehen.  Im Laufe dieses Jahres werden wir gemeinsam mit den Gemeinden in Brüggen, Bracht und Born und den Schwalmtaler Gemeinden nach dem Willen des Bistums einen gemeinsamen pastoralen Raum bilden. Dieser soll auf Zukunft hin die vor Ort maßgebliche Struktureinheit für den Einsatz von Personal, Finanzen, Verwaltung und weiterer Ressourcen unserer Gemeinden sein. Auf dem Weg in diesen neuen, größeren pastoralen Raum hat unser Bischof mich als Regionalvikar für unsere Region Kempen-Viersen übergangweise zum Pfarradministrator der Gemeinden in Niederkrüchten, Oberkrüchten und Elmpt ernannt, so daß ich diesen Prozeß des Zusammengehens und Zusammenwachsens ab sofort ein Stück begleiten werde. Dabei wird auch zu überlegen sein, welche Schritte und Veränderungen wir in unseren Gemeinden auf diesem Weg gehen können und welche gemeinsam mit allen beteiligten Gemeinden im neu entstehenden pastoralen Raum gegangen werden. Vielleicht ist Ihnen bekannt, daß ich durch meine Tätigkeit als Pfarrer und Leiter der GdG St. Cornelius und Peter (Dülken-Boisheim), meinen Dienst als Vize-Offizial beim Bischöflichen Offizialat in Aachen, und seit 2022 auch als Regionalvikar für unsere Region Kempen-Viersen bereits stark beansprucht bin. Daher wird gut zu überlegen sein, inwieweit es für mich zeitlich überhaupt leistbar sein wird, in Begegnungen und Gesprächen, Gottesdiensten und Zusammenkünften über das schon herausfordernde administrative Tagesgeschäft hinaus vor Ort persönlich präsent sein zu können, so sehr ich mir das in seelsorglicher Hinsicht auch wünschen würde. Zudem bitte ich Sie, zu bedenken, daß auch in meinem seelsorglichen Wirkungskreis ein in zeitlicher Hinsicht ähnlich herausfordernder Prozeß der Zusammenführung mehrerer GdGs zu einem pastoralen Raum Viersen bevorsteht. Ich formuliere das bewußt so deutlich, um nicht von vornherein Erwartungen an meine Person und Aufgabe zu wecken, die ich vor dem Hintergrund zahlreicher weiterer bestehender Verpflichtungen schlicht nicht erfüllen kann. Für eine begrenzte Zeit des Übergangs möchte ich mit meinen eingeschränkten Möglichkeiten dennoch versuchen, für Sie da zu sein, so gut das geht.  Mit Ihnen gemeinsam möchte ich die nächsten anstehenden Schritte auf den Weg bringen, und hoffe, dabei auf Ihre Unterstützung zählen zu können. Hoffnungsfroh stimmt mich dabei, dass Ihre bisherigen Pfarrer zugesagt haben, in begrenztem Umfang auch weiterhin die einen oder anderen seelsorglichen Dienste in unseren Gemeinden wahrnehmen zu wollen – dafür bin ich ihnen mehr als dankbar! Ich bin mir bewußt, daß im Zuge der nun eintretenden Veränderungen für Sie vieles neu und anders werden wird, als Sie es vielleicht bisher gewohnt waren, und das stößt nach meiner Erfahrung nicht immer auf Zustimmung. Sehr viel stärker als noch bisher wird es dabei auch auf ehrenamtliches Engagement ankommen müssen, wenn unser Gemeindeleben eine Zukunft haben soll. Dennoch möchte ich heute bei Ihnen darum werben und Sie bitten, daß Sie sich auf diesen Weg einlassen und ihn mitgehen. Bitte bedenken Sie dabei auch, daß die meisten Veränderungen nicht „meine Erfindung“ sind, sondern aus Leitplanken und Vorgaben resultieren, die uns das Bistum für unseren Weg in die Zukunft setzt. Ich wünsche uns, daß wir auf diesem gemeinsamen Weg vor Ort konstruktiv und kreativ damit umgehen, und zähle dabei auf Sie! Ihr      Jan Nienkerke, Pfarradministrator